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¿Qué fue de Granada? II – Funkelnagelneue “greenwashed” Landschaft für alle.

Latente: 20130606/BE/B.

Es gibt viele Agenturen, Standards und Bewertungssysteme, wie das Leed oder Green councils, doch gleichzeitig gibt es auch das Vorurteil das jede Architektur diese Standards sich diesen Standards anpassen kann. Somit gibt es oft Projekte, die in ihrer Entwurfphase versprechen nachhaltig zu sein oder einfach Nachhaltigkeit vorgeben. Nachhaltigkeit ist aber keine Vorschrift, Nachhaltigkeit ist eine Haltung, eine Handlungsweise. So wie die Schwerkraft Organismen ihre Form gibt, und ihren Metabolismus modelliert – die Körpergröße eines Menschen oder einer Ameise, oder warum kann der Metabolismus einer Maus ein menschliches Herz töten –, wird eine natürliche Form durch ihre physische Umwelt und Anpassungsmöglichkeiten geformt.

Es stellt sich die Frage, was würde passieren wenn Nachhaltigkeit die Architektur verändern würde? Was, wenn manche Architektur in ihrem essenziellen, physischen Wesen, ihrer Handlungsweise, Maßstab und Größe einfach nicht nachhaltig ist? In erster Linie fängt ein Grünes Architekturprojekt mit diesen Fragen an, da Nachhaltigkeit essenzieller ist, als eine einfache Vorschrift.

Viele dieser Projekte werden für Kunden entwickelt, die auf die technische Kompetenz der Designer vertrauen und weder wissen was Nachhaltigkeit, noch was „Grün“ bedeutet. Besonders anfällig sind Länder wie Russland, die europäischen Oststaaten, die Vereinigten Arabischen Emirate oder China, die sich im Rauschzustand des Entwicklungswettlaufes befinden und dazu tendieren sich aus dem Standpunkt eines Industriestaates zu sehen, anstatt ihre Besonderheiten zu erkennen. Eine genaue Beobachtung ihrer tatsächlichen Charakteristiken würde sie dazu befähigen sich nach ihrer natürlichen und geschichtlichen Umwelt zu richten und einen eigenen Weg, durch die gegenwärtigen Möglichkeiten und den Hintergrund der natürlichen und sozialen Umgebung zu finden.

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INFO:  ¿Qué fué de Granada? – Drei Gedanken über “green-washed” Urbanistik (So what happened to Granada? – Three thoughts about green-washed urbanism) is composed by three collages and three texts:

  1.  Veralten des Wachstums
  2. Funkelnagelneue “greenwashed” Landschaft für alle
  3. Organisch ist metabolisch. Und Nachhaltigkeit ist kein Videospie
  1.  Obsolescence of growing
  2. Brand new green washed landscape for all
  3. Organic is metabolic. And sustainability is not a videogame

This work is taking part in the exhibition “Greenwashing”, in Berlin, from 6th June 2013, to 7th July 2013, organised by Group Global 3000, Arts and other Sustainabilities, with other six artist and curated by Tom Albrecht.

 

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